Die besten 8 Autobatterie Ladegeräte im Vergleich. Unser Kauftip ist das CTEK MXS 10 Batterie-Ladegerät. Der Albtraum eines jeden Autofahrers: ein kalter Wintermorgen, das Auto wurde vielleicht gerade mühsam... zum Ratgeber

1. Platz
  • vielseitig einsetzbar
  • schnelle Ladungszeiten
  • einfache Handhabung
  • detaillierte Angaben
  • verpolungsund kurzschlusssicher
2. Platz
  • für alle Fahrzeugmodelle geeignet
  • einfache Aufladung via Tablet und Smartphone
  • kurze Ladezeiten
  • solide und saubere Verarbeitung
  • einfache Bedienung
3. Platz
  • arbeitet vollautomatisch
  • 3 Anschlussmöglichkeiten
  • gut lesbares LED Display
  • Anschluss über 12 V Zigarettenanzünder möglich

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Ratgeber

Der Albtraum eines jeden Autofahrers: ein kalter Wintermorgen, das Auto wurde vielleicht gerade mühsam von Schnee und Eis befreit, doch das Drehen des Zündschlüssels verursacht nicht mehr als ein gequält langsames Drehen des Anlassers – der Motor springt nicht an. Nicht besser sieht es aus, wenn über Nacht ein Stromverbrauchen versehentlich eingeschaltet bleibt und so Radio oder Innenbeleuchtung den zum Anlassen unverzichtbaren Batteriestrom verbrauchen. Ladegeräte für Autobatterien versprechen hier Abhilfe und Vorbeugung. Ein Überblick über die Grundlagen der Technik, zentrale Merkmale gängiger Modelle und bekannte Hersteller, bildet die Basis einer langfristig zufriedenstellenden Kaufentscheidung.

Technik

Streng genommen handelt es sich bei den so genannten Autobatterien nicht um Batterien im klassischen Sinne, sondern um Akkumulatoren, also Ladungsspeicher mit der Möglichkeit zur Wiederaufladung. Die Bezeichnung Autobatterie hat sich jedoch durchgesetzt.

Eigentlich besteht keine zwingende Notwendigkeit eine Autobatterie nachzuladen. Autobatterien werden vorgeladen verkauft und im Fahrbetrieb, durch von der Lichtmaschine erzeugten Strom, aufgeladen. Für eine durchschnittliche Lebensdauer von fünf Jahren sollten handelsübliche Starterbatterien so ein problemloses Anlassen gewährleisten. Unter bestimmten Bedingungen, wie den immer häufiger üblichen Kurzstreckenfahrten, gelingt es jedoch nicht, genügend Ladestrom zu erzeugen, um den täglichen Verbrauch zu kompensieren, wodurch es langfristig zu einer Entladung kommt. black-and-decker-bdv090-erhaltungsladegeraet-612-volt.jpgIst ein Mindestladestand der Autobatterie unterschritten, reicht die Spannung nicht mehr aus, den hohen Bedarf des Anlassens zu decken – das Fahrzeug springt nicht an.

Insbesondere in den kalten Wintermonaten steigt das Risiko einer kritischen Entladung. Durch die Kälte reduziert sich die Kapazität der Autobatterie, da chemische Reaktionen im Inneren verlangsamt ablaufen. Konkret verfügt eine Autobatterie bei -10° Celsius nur noch über zwei Drittel, bei -22° sogar nur noch über etwa die Hälfte ihrer Nennkapazität. Parallel dazu steigt durch Kälte, damit verbunden erhöhte Reibung, zähflüssigeres Motoröl und eine schlechtere Verbrennung sowie durch im Winter übliche zusätzliche Verbraucher der Spannungsbedarf, wodurch schon eine teilweise Entladung zu Problemen beim Anlassen des Fahrzeuges führen kann.

Batterietypen

Autobatterien können grundsätzlich anhand ihrer Bauweise und ihren technischen Spezifikationen unterschieden werden. Übliche Varianten sind Batterien mit einer Nennspannung von 6 Volt, für die Verwendung in Krafträdern, 12 Volt in normalen PKW und 24 Volt Nennspannung in LKW. Des weiteren unterscheidet man nach der Kapazität einer Batterie, die in Amperestunden (Ah) angegeben wird. Kleine, in Krafträdern eingesetzte Starterbatterien verfügen zum Beispiel über 4 Ah, PKW in der Regel, nach Fahrzeuggröße und Motorisierung zwischen 36 und 64 Ah und LKW über entsprechen leistungsstarke Batterien, mit 200 und mehr Amperestunden.

Starterbatterien sind üblicherweise Bleiakkus. noco-genius-bg30-ultrasafe-lithium-batterie-starthilfegeraet-12-v.jpgNach ihrer Bauweise unterscheidet man

Nassbatterien oder geflutete Batterien, die verbreitetste Art Autobatterie, bei der als Elektroden Platten aus einer Blei-Antimon-Legierung in verdünnter Schwefelsäure stehen
Kalziumbatterien, die den Nassbatterien gleichen, wobei als Elektroden jedoch Platten aus einer Kalziumlegierung zum Einsatz kommen
AGM (absorbierende Glasmatten) Batterien auch Trockenbatterien genannt, als die modernste Variante, bei denen die Schwefelsäure in Glasfaservlies gebunden ist
GEL-Batterien, bei denen die Schwefelsäure durch Zugabe von Kieselsäure in ein Gel umgewandelt wird

Ein weiteres, grundlegendes und für die Wartung relevantes Unterscheidungskriterium ist die Unterteilung in offene und geschlossene Autobatterien. Offene Autobatterien sind mit meist geschraubten Verschlüssen an der Oberseite versehen, durch die ein Zugang zu den einzelnen Batteriezellen (je zwei Volt Nennspannung ergeben sich aus einer Batteriezelle, eine normale Autobatterie mit 12 Volt besteht also aus sechs getrennten Zellen) ermöglicht wird. Diese Zellen sind mit verdünnter Schwefelsäure, dem sogenannten Elektrolyt gefüllt und müssen bei offenen Autobatterien, vor dem Laden auf Füllstand geprüft und gegebenenfalls mit destilliertem Wasser aufgefüllt werden. Die zweite Variante sind geschlossene Autobatterien, auch als wartungsfrei bezeichnet. Bei ihnen ist das Öffnen der Batteriezellen nicht vorgesehen und ein Nachfüllen nicht notwendig. Sie verfügen lediglich über ein Druckventil, welches bei Überladung entstehendes Gas entweichen lässt.

Alle Arten von Autobatterien haben jedoch die beschriebenen Entladungseigenschaften, auch wenn sie ihnen in unterschiedlichem Maße unterliegen.

Merkmale

Mangelnde Nachladung durch Kurzstreckenfahrten, Erhöhter Verbrauch durch niedrige Temperaturen, Entladung durch versehentlich über längere Zeit im Stand aktivierte Verbraucher oder auch einfache Selbstentladung durch hohe Standzeiten, welcher Grund auch immer zum Versagen der Batterie führt, ein Austausch ist nicht immer zwingend notwendig. Kosten- und umweltschonender ist auf jeden Fall ein in den überwiegenden Fällen mögliches Wiederaufladen.

Der Handel bietet eine Vielzahl hierfür geeigneter Ladegeräte, die alle versprechen, der Aufgabe optimal gewachsen zu sein, dennoch ist ein Vergleich sinnvoll und in einigen Bereichen sogar notwendig. Schon wenn es um die grundlegende Funktion des Wiederaufladens geht, bestehen nämlich teilweise deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Modellen.

Eignung

Grundsätzlich können alle genannten und gebräuchlichen Autobatterietypen mit handelsüblichen Autobatterie-Ladegeräten geladen werden, ohne dass ausdrücklich der Batterietyp beachtet werden muss. Lediglich im Zusammenhang mit GEL-Batterien sollte man im Vorfeld anhand der Bedienungsanleitung des Ladegerätes prüfen, ob es für deren Aufladung geeignet ist.

Dennoch müssen Ladegerät und Batterie zusammenpassen. ctek-mxs-10-batterie-ladegeraet.jpgDiese notwendige Übereinstimmung bezieht sich zum einen auf die Nennspannung – soll eine klassische 12 Volt Autobatterie geladen werden oder eine 6 Volt Motorrad- oder gar eine starke 24 Volt LKW-Batterie – zum anderen und vor allen Dingen aber auf die Nennkapazität. Einfach ausgedrückt muss das Ladegerät schlicht in der Lage sein, genügend Strom an die zu ladende Batterie abzugeben, um diese in angemessener Zeit vollständig zu laden. Das hierfür relevante Kriterium ist der sogenannte Ladestrom, der in Ampere angegeben wird. Je höher der Ladestrom, desto schneller wird die Autobatterie geladen, wobei die Nennkapazität geteilt durch die angegebene Leistung des Ladegerätes die Zahl an Stunden ergibt, die theoretisch eine komplett entladene Autobatterie bis zur Vollladung benötigen würde.

Schnellladegeräte

Der Gedanke, die notwendige Zeit für das Wiederaufladen einer entladenen Autobatterie zu verkürzen, indem man ein Ladegerät mit möglichst hoher Ladestromleistung verwendet, scheint naheliegend. Dennoch wird allgemein von sogenannten Schnellladegeräten, die eben dieses Prinzip nutzen, abgeraten, da sie zum einen zu einer Verkürzung der Lebensdauer einer Autobatterie durch sogenannte Gitterkorrossion führen können. Hierbei zerfallen die aus Bleiverbindungen gefertigten Elektroden, was mittelfristig zum Ausfall einzelner Batteriezellen und damit zum irreparablen Defekt der Batterie führen kann. Zum anderen ist bei schnell geladenen Autobatterien eine beschleunigte erneute Entladung zu beobachten.

Von einer Schnellladung einer Autobatterie spricht man, wenn der Ladestrom bis zu einem Drittel der Nennkapazität der Batterie entspricht. Ratsam ist jedoch eine langsamere Ladung mit höchstens einem Zehntel der Kapazität. Auf keinen Fall sollte jedoch bei der Ladung einer 12 Volt Autobatterie die anliegende Spannung 14,4 Volt überschreiten. Um eine Ladung zu ermöglichen darf sie jedoch ebenfalls nicht unter 13,8 Volt liegen.

Intelligente Ladegeräte

Besonders für Autofahrer die sich wenig für technische Belange interessieren und trotzdem nicht auf das eigenständige Nachladen einer Autobatterie verzichten möchten, bieten sich sogenannte intelligente, mikroprozessorgesteuerte Ladegräte. Diese Geräte erkennen nicht nur, mit einer Batterie welcher Nennspannung sie es zu tun haben, sie passen auch den gesamten Ladeprozess an die angeschlossene Batterie an. batterie-automatik-lader-al-300-pro-fuer-2-6-12v-batterien.jpgDer Ladestand wird gemessen und so zu jeder Zeit der optimale Ladestrom abgegeben, bis die Autobatterie vollständig geladen ist.

Bauformen

Seit vielen Jahren bekannt ist die noch heute bei professionellen Werkstattgeräten übliche Bauform eines gut schuhkartongroßen Stahlblechgehäuses, mit Tragebügel an der Ober- und Analogskala an der Vorderseite. Oft erfolgt hier die Wahl der Ladespannung und eine Auswahl des Ladestroms noch manuell durch Drehregler. Als auch optisch und praktisch zeitgemäßere Variante finden sich zusätzlich Geräte mit Kunststoffgehäuse in Form eines Kofferradios. Beide Varianten sind mit Stromzuleitung und Ladekabeln mit höherem Kabeldurchschnitt versehen und meist mit großen, komplett kunststoffummantelten Polzangen ausgestattet.

Besonders für den nicht-gewerblichen, privaten Einsatz haben sich in den letzten Jahren jedoch entschieden handlichere Geräte durchgesetzt. Die Kunststoffgehäuse sind meist wenig größer als eine Zigarettenschachtel und informieren den Anwender mittels LED-Anzeige über den aktuellen Ladevorgang. Kabel und Polzangen sind meist deutlich kleiner dimensioniert. Meist handelt es sich um mikroprozessorgesteuerte Geräte, die vollständig auf Einstellmöglichkeiten verzichten.

Batteriepflege

Der Einsatzbereich eines modernen Batterieladegerätes geht über das reine Wiederaufladen einer entladenen Autobatterie deutlich hinaus. Eine Autobatterie ist neben den genannten Extrembelastungen einem natürlichen Verschleiß ausgesetzt, der ihre Lebensdauer maßgeblich beeinflusst. Deshalb sind Batteriepflege und Batterieerhaltung wichtige Zusatzfunktionen, die ein sinnvolles Autobatterie-Ladegerät auszeichnen.

Sulfatierung

Der Begriff Sulfatierung beschreibt einen natürlichen chemischen Prozess, der sich so auch im Inneren einer Autobatterie abspielt. ctek-mxs-5-0-autobatterie-ladegeraet-mit-automatischem-temperaturausgleich-12-v.jpgDie chemischen Prozesse, welche die Grundlage für die Bereitstellung des notwendigen elektrischen Stroms bilden, führen gleichzeitig zu einer Anlagerung von Bleisulfat-Kristallen an den Elektroden. Dies führt zu verminderter Leitfähigkeit. Außerdem können diese Kristalle sich durch Erschütterung lösen, was zur sogenannten Verschlammung der Batteriezellen – der langfristigen Ansammlung von Kristallen am Boden der Zelle – führen kann. Sammeln sich diese Kristalle bis zur Höhe der Elektroden, kann dies schlimmstenfalls zum Kurzschluss führen. Zur Sulfatierung kommt es besonders dann, wenn eine Batterie längere Zeit nicht in Benutzung ist, also keine Ströme fließen. Dies ist zum Beispiel immer dann der Fall, wenn ein Fahrzeug über längere Zeit nicht bewegt wird, wie es zum Beispiel bei Oldtimern oder Saisonfahrzeugen der Fall ist.

Desulfatierung

Die Umkehrung des beschriebenen Prozesses bezeichnet man als Desulfatierung. Unter normalen Umständen, bei regelmäßiger Entladung und Ladung der Autobatterie im täglichen Betrieb, werden die beschriebenen Bleisulfat-Kristalle aufgelöst. Ist dies nicht der Fall und kommt es zur beschriebenen Ansammlung von Kristallen an den Elektroden und in den Zellen der Batterie. Hier kann eine Desulfatierung durch ein geeignetes Autobatterie-Ladegerät den Zustand der Autobatterie verbessern. Das beste Mittel hierfür ist theoretische eine Überspannungs-Ladung, also ein Laden der Batterie mit erhöhter Spannung. Dies würde jedoch zur bereits erwähnten Gitterkorrosion beitragen und so die Autobatterie irreparabel schädigen. Die Lösung für dieses Problem sind extrem kurze Überspannungs-Ladestromimpulse. einhell-bt-bc-10-e-batterieladegeraet-eingebautes-amperemeter-ladeelektronik.jpgIn einer optimalen Frequenz wird dabei die vom Ladegerät abgegebene Spannung für wenige Mikrosekunden erhöht, was zu einer Auflösung der Kristalle führt, ohne die Batterie gleichzeitig zu schädigen.

Erhaltungsladung

Ob Wohnmobil, Zweitwagen, Oldtimer oder einfach nur wenig genutztes Fahrzeug, lange Standzeiten führen zu einer Entladung der Autobatterie und können diese wie beschrieben schädigen. Um dies zu verhindern, empfiehlt es sich, eine nicht genutzte Autobatterie während der Standzeit zu laden. Ein dauerhafter Anschluss an Ladestrom würde jedoch zu Überladung und so zu Schädigung der Batterie sowie schlimmstenfalls zu Explosionsgefahr durch Gasbildung führen. Deshalb verfügen moderne Autobatterie-Ladegeräte über eine Funktion der sogenannten Erhaltungsladung, auch Pulserhaltung genannt.

Bei der Pulserhaltung misst das Ladegerät die Ladung der angeschlossenen Autobatterie. Sinkt diese unter einen Grenzwert (meist 95% der Gesamtkapazität) wird der Ladevorgang aktiviert. Ist die Batterie voll geladen, schaltet sich das Gerät automatisch ab. Durch diesen Vorgang wird der Selbstentladung entgegengewirkt, die Batterie dauerhaft einsatzbereit gehalten und eine Schädigung durch Sulfatierung vermieden.

Gleichzeitig überwacht ein gutes Autobatterie-Ladegerät mit Pulserhaltungs-Funktion die Temperatur der Autobatterie, um eine beim Laden mögliche Überhitzung zu verhindern. Zu beachten ist hierbei der sogenannte Rauschwert eines Ladegerätes. Je höher dieser Wert, desto höher die Erwärmung beim Ladevorgang.

Außerdem sollte der vom Hersteller angegebene Rückstrom beachtet werden. Dieser Wert gibt an, welcher Verbrauch durch das angeschlossene, nicht aktivierte Ladegerät verursacht wird.

Sicherheit

Neben der Überwachung der Batterietemperatur während der Erhaltungsladung verfügen gute Autobatterie-Ladegerät zusätzlich über weitere Sicherheitseinrichtungen, die eine Gefährdung des Anwenders und eine Beschädigung der Batterie oder des Ladegerätes verhindern. Hierzu zählen vor allen Dingen eine Kurzschlusssicherung, bei Werkstattgeräten oft durch eine einfache Stecksicherung realisiert und ein Verpolungsschutz, der bei den meisten Geräten durch optisches Signal darauf aufmerksam macht, wenn Plus- und Minuspol von Batterie und Ladegerät nicht übereinstimmend angeschlossen wurden.

Außerdem sollte die Verarbeitung eines Autobatterie-Ladegerätes beachtet werden. alpin-62132-mikroprozessor-gesteuertes-batterieladegeraet-612v-umschaltbar-ip65.jpgMinderwertig verarbeitete Gehäuse oder auch Kabel mit sehr kleinem Durchmesser und schlechter Isolierung sowie wenig belastbare Polzangen können gerade langfristig ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Hersteller

Batterieladegeräte werden vom Fachhandel, von Autozubehörhändlern, in Baumärkten und gelegentlich sogar von bekannten Lebensmitteldiscountern verkauft. Die Zahl der erhältlichen Modelle ist groß, ebenso die der Hersteller, von denen jedoch nur wenige namentlich bekannt sind.

Einhell

Als bekannter Anbieter eines umfassenden Sortiments von Elektrowerkzeugen zählt Einhell zu den langjährig bekannten Herstellern klassischer Autobatterie-Ladegeräte. Vor allen Dingen die Bauform des Werkstattladegerätes findet sich im Angebot, das sich im unteren und mittleren Preissegment bewegt.

CTEK

Die schwedische Firma CTEK SWEDEN AB ist international bekannt für die Entwicklung und Produktion von Ladegeräten für alle Arten von Fahrzeugbatterien. Mehrfach wurde die Qualität der Geräte durch unabhängige Tests bestätigt. Angeboten werden Ladegeräte für den privaten und den professionellen Einsatz, in kleiner Bauform. Nach Funktionsumfang und Einsatzgebiet bewegen sich die Geräte von CTEK im mittleren und oberen Preissegment.

Cartrend

Cartrend ist eine Marke der 1998 gegründeten SPA SystemPartner GmbH & Co. KG. Als Komplettanbieter für Autozubehör werden Autobatterie-Ladegeräte über das Internet und den Einzelhandel vertrieben. Auch im saisonalen Angebot einzelner Discounter finden sich gelegentlich Modelle von Cartrend. Die mikroprozessorgesteuerten Geräte werden im unteren und mittleren Preissegment angeboten.

Kaufentscheidung

Die Entscheidung für ein Autobatterieladegerät ist von verschiedenen Faktoren abhängig. eufab-16612-intelligentes-batterieladegeraet-612v-4a.jpgNeben der naheliegenden Überlegung, wie viel man für ein geeignetes Gerät ausgeben möchte, spielen die individuellen Voraussetzungen eine entscheidende Rolle.

Eigenheim oder Garagenbesitzer können ein Ladegerät an die im Auto montierte Autobatterie anschließen, wobei Rücksicht auf die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten, wie die Entfernung zur nächsten Stromquelle, ein möglicher Abstellplatz für ein eventuell größeres Ladegerät und klimatische Verhältnisse genommen werden sollte. Für den Außeneinsatz sind Geräte mit einer Schutzklasse von mindestens IP65 geeignet, die zumindest gegen Spritzwasser geschützt sind.

Soll eine Autobatterie ausschließlich, in ausgebautem Zustand, im Haus geladen werden, sind die Ansprüche an das Gehäuse und die Verkabelung meist zweitrangig.

Die Wahl des passenden Ladegerätes sollte sich immer an der zu ladenden Batterie orientieren. Eine zu gering dimensionierte Ladeleistung in Verbindung mit einer großen Batterie, wie sie zum Beispiel in großen Dieselfahrzeugen zum Einsatz kommt, ist unter Umständen nicht geeignet, die Batterie zu laden oder würde hierfür unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch nehmen.

Der optimale Funktionsumfang ist davon abhängig, ob das Ladegerät nur dazu dienen soll, eine kritisch entladene Batterie wieder funktionsfähig zu machen oder ob eine regelmäßige Batteriepflege geplant ist. Auf die Pflege- und Erhaltungsfunktionen sollte besonders geachtet werden, wenn abzusehen ist, dass eine Autobatterie über einen längeren Zeitraum ungenutzt gelagert und dabei schonend einsatzbereit gehalten werden soll.

Neben Komfortmerkmalen wie einem Display, das Informationen über den aktuellen Ladevorgang liefert, bieten einige Ladegeräte zum Beispiel eine Starthilfefunktion, die einen zusätzlichen Nutzen liefert und so eine Kaufentscheidung beeinflussen kann.

Die Frage nach dem geeigneten Hersteller ist durchaus berechtigt. Insbesondere wenn es um die Verlässlichkeit der vom Hersteller gemachten technischen Angaben geht, können bekannte Hersteller mit einem soliden Ruf meist überzeugen.

Fazit

Ein Autobatterie-Ladegerät ist für jeden Autofahrer eine sinnvolle Anschaffung. Die Kosten die mit einer Neuerwerbung verbunden sind, rechnen sich in der Regel schon nach wenigen Einsätzen. Eine entladene Autobatterie verursacht in den meisten Fällen enorme Unannehmlichkeiten und nicht zuletzt Kosten. Der vorzeitige Austausch einer nur entladenen Autobatterie oder auch ein Defekt durch übermäßige Standzeiten ohne sachgerechte Wartung werden schnell zur teuren Überraschung und auch wenn Batterien vom Handel zurückgenommen und recycelt werden, stellen sie eine unnötige Umweltbelastung dar.

Mit etwas Mühe gelingt es leicht, ein den individuellen Ansprüchen und Gegebenheiten entsprechendes Ladegerät zu finden und für einen angemessenen Preis zu erwerben.